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IAPG: Projekte

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VISCUP
Improved vision system for visualisation and decision making in cultural heritage preservation

 

EU-Craft-Projekt von T. Luhmann, R. Riede, A. Wendt und Ch. Müller

 

In Kooperation mit AICON 3D Systems GmbH Braunschweig (project coordinator), VIALUX Messtechnik + Bildverarbeitung GmbH Chemnitz and COMPAGNIA Italiana di conservazione, Turino

Veröffentlichungen


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In dem Projekt VISCUP soll gezeigt werden, dass es möglich ist ein Oberflächenmodell einer Skulptur oder Statue (Abbildung 1) in nahezu Echtzeit zu erstellen. Die so erstellten Modelle können dann zur Restaurierung und Erhaltung sowie zur Präsentation in Museen oder im Internet eingesetzt werden. Die Erstellung dieser Modelle soll mit photogrammetrischen Mitteln durchgeführt werden.

Ein Schwerpunkt dieses Projektes ist es somit, ein geeignetes mobiles Messystem zu entwicklen. Dieses soll aus mehreren digitalen Kameras bestehen und mobil einsetzbar sein. Dabei kann auch ein Projektor zur besseren Strukturierung der Oberfläche eingesetzt werden. Ein Prototyp für ein solches System ist in Abbildung 2 zu sehen.

Statue

Abb.1: Aufzunehmende Statue (Beispiel)

Messkopfprototyp

Abb.2: Messkopfprototyp

Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Entwicklung einer Software, die in der Lage ist, möglichst schnell aus photogrammetrischen Bildern ein dreidimensionales Oberflächenmodell zu erstellen. Dabei wird auf den Ansatz des Facetten-Stereosehens zurück gegriffen, der einem allgemeinen photogrammetrischen Matching-Ansatz entspricht. Bei diesem Ansatz werden digitale photogrammetrische Bilder im Objektraum zugeordnet, was durch Invertierung der Bildentstehung geschieht und auch mit dem direkten differentiellen Entzerren digitaler Bilder verglichen werden kann.

In diesem Kontext hat das Facetten-Stereosehen als Auswerteansatz für digitale photogrammetrische Bilder den mathematischen Vorteil, dass er die radiometrischen Beobachtungen, welche den Pixeln im Bild entsprechen, in direkten Bezug zu den unbekannten Objektmodellen setzt. Um die durch diesen Ansatz entstandenen Teilmodelle zu verknüpfen, müssen verschiedene Ansätze untersucht und getestet werden. Das daraus entstandene Modell muss dann zur besseren Darstellung mit einer aus den Aufnahmen generierten, möglichst originalgetreuen Textur versehen werden. Dabei wäre auch eine Berücksichtigung verschiedener Reflexionsmodelle denkbar.

Ergebnisse

Statue aus Abb. 1

Veröffentlichungen

Riede, R., Wendt, A., Luhmann, T. (2004):
Synchrone Mehrbildphotogrammetrie zur Aufnahme statischer und dynamischer 3D-Objekte
. In: Luhmann (ed.): Photogrammetrie, Laserscanning, Optische 3D-Messteechnik - Beiträge der 3. Oldenburger 3D-Tage, Wichmann Verlag, Heidelberg.
  Wendt, A., Luhmann, T., Weisensee, M. (2004):
Multiple Bildkorrelation im dreidimensionalen Objektraum mit Konvergenten Aufnahmen. Publikationen der DGPF, Band 16.

 

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