Webportal FerGI

FerGI – Fernstudienmaterialien Geoinformatik

Unter dem Akronym FerGI wird eine Reihe webbasierter Lerneinheiten (Module) unterschiedlicher Lerntiefe zu aktuellen und nachgefragten Spezialthemen der Geoinformatik angeboten. Das Angebot wurde von unterschiedlichen Hochschulen im Rahmen der Verbundprojekte FerGI und FerGI+ erarbeitet. Die Module werden primär in der Hochschulausbildung der beteiligten Hochschulen zur Unterstützung und Ergänzung der Präsenzlehre eingesetzt. Das Angebot steht jedoch allen Interessenten aus Verwaltung, Wirtschaft und (Hoch-)Schulen, die sich für eine Aus- und Weiterbildung in der Geoinformatik interessieren zum Selbststudium 8 Wochen als Vollversion zur Verfügung.

FerGI erhebt nicht den Anspruch, das gesamte GIS-Curriculum inhaltlich abzudecken, sondern konzentriert sich vielmehr auf die Entwicklung, die Evaluierung und den Einsatz qualitativ hochwertiger, kleiner und damit flexibel einsetzbarer E-Learning-Module zu aktuellen und anwendungsbezogenen Spezialthemen der Geoinformatik.


FerGI-Modulübersicht

Förderung, Projektpartner

FerGI wurde zunächst zwischen 10/2003 und 12/2006 im Förderschwerpunkt "Fernstudium" der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung jeweils zur Hälfte vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit einem Finanzvolumen von 1,2 Mio. € gefördert. Unter der Federführung des Instituts für Geoinformatik und Fernerkundung (IGF) der Universität Osnabrück wurden gemeinsam mit drei beteiligten Partnern, der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven (OOW), der Universität Hannover und der Universität Hildesheim 24 E-Learning-Module zu Themen der Geoinformatik entwickelt, evaluiert und eingesetzt. Anschließend erhielt das Projekt unter der Bezeichnung FerGI+ im Rahmen der dritten Ausschreibungsrunde des eLearning Academic Network Niedersachsen (ELAN III) vom Land Niedersachsen zwischen 05/2007 und 01/2009 weitere finanzielle Unterstützung in Höhe von 200.000 €. Im Laufe dieser Zeit wurden 10 neue Module erstellt, um Angebotslücken zu schließen und den curricularen Einsatz aller Module an den Partnerhochschulen zu verstetigen. Die fachliche Expertise lieferten drei Institute der Universität Osnabrück, der Fachhochschule OOW und der FH Osnabrück. Das mediendidaktische Know-How wurde durch das Zentrum virtUOS der Universität Osnabrück bereitgestellt.

 

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